Bahra

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Lage von Bahra:

Bahra ist Ortsteil der Einheitsgemeinde Hirschstein. Der Ort, welcher zu den mittelgroßen Ortsteilen zählt, liegt rund 10 Kilometer südöstlich von Riesa am linken Elbufer. Erreichbar ist der Ort mit der Buslinie Riesa-Hirschstein-Meißen. Die Landschaft eignet sich hervorragend für ausgedehnte Radtouren. Im Ort ist Urlaub auf dem Bauernhof möglich.

 

Zur Geschichte von Bahra:

Der früheste Besiedlungsnachweis ist ein bronzezeitliches Gräberfeld. Der Ort, aus dem sich später das Vorwerk des Schlosses Hirschstein entwickelte, ist vom Ursprung her eine slawische Siedlung. Der Name Paraw, 1406 erstmalig erwähnt, bedeutet soviel wie "Sumpfloch". Bahra ist ein typisches Angerdorf. Auf dem Anger gab es zwei Teiche, die für "Feuerlöschzwecke" umgebaut wurden.

Die ehemalige Fleischerei und Gaststätte wurde zum Gemeindeamt und 1997/1998 zum Dorfgemeinschaftshaus mit Senioren- und Jugendclub umgenutzt.

Im südlichen Teil des Ortes gibt es einen schönen Eigenheimstandort mit 14 Bauplätzen, wovon noch freie Bauplätze zur sofortigen Bebauung zur Verfügung stehen.

 

Sehenswürdigkeiten:

Die Häuser - meist mit Krüppelwalmdächern - stehen überwiegend mit den Giebeln zum Dorfanger, der wie die gesamte Dorfanlage unter Schutz steht. Der Ortskern wurde als Angerdorf unter Denkmalschutz gestellt. Die Drei- und Vierseitenhöfe sind zum Teil noch in der ursprünglichen Form erhalten. Rings um das Dorf gibt es einen vollständig erhaltenen Streuobstwiesengürtel, welcher selten anzutreffen ist. Markante Punkte im Ort bilden die 1889 gepflanzte König-Albrecht-Eiche und die Lutherlinde mit Gedenktafel. Bahra hatte im Jahre 1853 eine Schule, die dann bis zum 29. Juli 2016 als Kindertagesstätte genutzt wurde.